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Thymian ist Elf. Da stirbt ihre Mutter nach schwerer Krankheit. Vater hat genug vom Ehestand, hält sich an's Stubenmädchen. Das geht schief. Lene packt ihre Sachen. Der Verwandtschaftsrat tagt... Zwei Tage danach, wie ich aus der Schule kam, saß die halbe Verwandtschaftsklerisei um den runden Tisch im Wohnzimmer und trank Kaffee. Onkel Henning und Tante Wiebke, Lehnsmann Pohns und Tante Frauke und natürlich die unvermeidliche Tante Frieda. Vater sah sehr rot und alteriert aus.
"Ja, nun komm man her, Thymi," sagt er, "hier ist großer Familienrat deinetwegen abgehalten.
 
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Die Tanten und Onkel meinen partout, du müßtest nach T..... in die Pension. Was meinst du dazu? Willst du das?"
 
"Thymi hat gar nichts zu meinen und zu wollen...
 
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  ...sondern nur zu sollen und zu gehorchen, und als ordentliches Kind das tun, was wir Erwachsene zu ihrem Besten anordnen," sagte Tante Frieda mit ihrer harten, spitzen Stimme. "Du altes Aas," dachte ich bei mir, sagte aber natürlich nichts.
"Jawoll, jawoll, nur zu gehorchen," papelte Onkel Henning nach, und die Tanten nickten dazu wie porzellanene Pagoden...
 
 
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